Die Drachin und die Vulkanburg

(aus Schattenrausch dem 2. Band der Fantasy-Reihe Die Zauberberschmiedin)

Die Drachin konnte schon von Weitem die schwarzen Türme der Burg sehen, die vor vielen Zeitaltern durch Zauberhand auf einem pulsierenden Vulkan errichtet worden waren. Die Zinnen erinnerten an scharfe Drachendornen und waren durchbrochen von Wehrplatten, die aus hellblauem Eis geschmiedet zu sein schienen. Die Drachenaugen zeigten ihr eine weiße, kalte Burg, die von tiefroten Adern durchzogen war. In dem Berg, auf dem hoch oben die Burg thronte, pochte das Rot, das in Fontänen heiß von innen an die Gipfel klatschte. Ihrem elbischen Auge wäre das Innenleben verborgen geblieben, doch als Feuerdrache konnte sie voller Staunen die Magmaströme verfolgen, die explodierten und die Wände der Burg durchflossen. Sie schienen in einem Kreislauf gefangen, und die Felsen mit glühender Lava zu versorgen. Vor lauter Faszination wäre ihrem sonst so wachsamen Auge fast die kleine Gruppe entgangen, die sich als drei rote Punkte auf den Aschefeldern unaufhaltsam auf die Burg zubewegten.

Verdammte Wargscheiße. Wenn sie Lavilija hinter die hohen Mauern verschleppten, wie sollte Rayka die Lichtelbin befreien? Sie zwang sich, das Geschehen genau zu beobachten, was ihr als Drache schwerfiel. Die Burg schien aus einem Guss zu sein. Vielleicht lag es an der Sicht des Drachen, dass sie weder Eingänge noch Zugbrücke erkennen konnte, als sich plötzlich eine Schar roter Punkte von der Südseite aus der Anlage schälte. Mit drei klopfenden Herzen wagte sie, näher heranzufliegen. Tatsächlich lag eine geöffnete Zugbrücke aus blankem, eiskaltem Material auf schroffem Vulkangestein. Sie glaubte, dass es sich nur um Schattenschimmer handeln konnte. Magischer Werkstoff, den der Gefallene einst aus dem Nihelem mitgebracht haben sollte, als er dort nach der Ewigen Flamme gesucht hatte. Sie hatte davon in den alten Büchern gelesen, und die Goldschmiedin in ihr trachtete mit jeder Faser ihres Seins danach, dieses Wunderzeug in die Hände zu bekommen. Vielleicht konnte sie damit ihr Medaillon vervollkommnen. Die roten Punkte ritten auf ebenso roten Flecken. Ihre Nase verriet ihr, dass es Menschen auf Pferden waren, die auf einem schmalen Geröllpfad zwischen den spitzen Felsen herunterkamen. Der Weg führte in weiten spiralförmigen Schlangenlinien um den Vulkan herum, sodass die kleine Gruppe am Fuße des Berges angelangt war, als die Reiter unten eintrafen.

»Das Empfangskomitee«, seufzte Rayka enttäuscht. Auf irgendeine Weise musste sie mit hinein. Am besten schlüpfte sie ungesehen mit der Gruppe in die Burg. Als Feuerdrache war das unmöglich, sie musste sich rasch etwas einfallen lassen. So flog sie erst einmal außer Sichtweite und nahm ihre Elbengestalt an, um besser denken zu können. Hinter den kahlen Baumgerippen, die am Rande der Aschefelder standen, konnte sie sich kaum verbergen, falls jemand von den Zinnen auf sie herunterschauen sollte. Doch die lagen verwaist unter den schwarzen Flaggen, auf denen in stilisierter Form speiende glutrote Vulkane abgebildet waren. Dennoch kauerte sich Rayka in eine Kuhle und starrte angstvoll den Berg hinauf. Ihre Elbenaugen zeigten ihr nun, dass es zwölf Reiter in schwarz-matten Rüstungen waren, die auf ebenso schwarzen, gewaltigen Kriegsrössern saßen. Sie nahmen die drei in die Mitte. Mit Schrecken erkannte sie, dass die Lichtelbin ohnmächtig zwischen ihren Häschern hing. Die Truppe setzte sich in Bewegung und folgte dem Pfad, der sich zwischen dem zackigen Gestein emporschraubte. Bald waren sie außer Sichtweite. Bis sie auf der anderen Seite ein Stück höher wieder sichtbar wurden, würde es eine Weile dauern. Also Rayka, du Zauberschmiedin, was wirst du tun? Angestrengt dachte sie nach, als sich ein kleiner fahler Aschefalter auf ihre Hand setzte. Seine Fühler kitzelten sie und die filigranen Flügel wirbelten Staub auf. Was so zarte Flügel eines daumengroßen Wesens so vermochten?

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BoD Bookdate Contest

Romance, Fantasy, Crime: BoD und TWENTYSIX suchen die drei besten Stories. Die Jury wählt aus allen eingereichten Geschichten zwei aus; die dritte wird jeweils über die meisten Instagram-Likes je Genre ermittelt.

Das große Finale des Bookdate Contest findet am 22. März 2019 ab 20 Uhr im Rahmen von „Leipzig liest“ statt, dann werden die drei finalen Stories pro Genre präsentiert, gelesen und die Gewinner vom Publikum gewählt.

»Ich mach‘ da mal mit«, habe ich mir gedacht.

Das Ergebnis könnt ihr bis zum 15.02 bei instagram unter bookdate.leipzig@ruth.muehlau.fantasyautorin sehen!

Voraussetzungen   erfüllt  
Du besitzt einen
Instagram-Account?
Ja, ruth.muehlau.fantasyautorin
Genre: Romance, Fantasy
oder Crime
Fantasy-natürlich
Dein Text stammt aus
einer deiner Veröffentlichungen
oder ist für diesen Wettbewerb neu verfasst
Der Text stammt aus meinem
veröffentlichen Roman: Feuerzorn,
1.Teil von Die Zauberschmiedin
Der Text handelt von einer prägenden Begegnung an einem besonderen Ort Ja, ich habe die Textstelle ausgewählt, als Rayka auf den Wargwelpen trifft, der von einer Harpyie gejagt wird. Der besondere Ort ist die Kultstätte, in die sie sich retten.
Der Text ist in deutscher Sprache
verfasst
Ja, ich kann auch nicht viel anderes!
Umfang: max. 2.000 Zeichen
inkl. Leerzeichen  
Das wird knapp. Nach vielen präg- nanten Kürzungen bin ich auf 1938 gekommen!
Ein Foto im Flatlaystil,
Bildmaße: idealerweise
1.080×1.080px (JPG-Datei)
Flatlay? Was ist das?

Das ist bei dem Foto rausgekommen:

Das Flatlay für den BoD-Bookdate Contest

Und das ist der Text:

Der Wargwelpe

Von Weitem hörte sie den Schrei der Harpyie. Das ponygroße gefiederte Ungeheuer hatte die Verfolgung nicht aufgegeben. 

»Wir müssen hier weg! Sie wird uns fressen«, schrie die Feuerelbin den verwaisten Wargwelpen an, der sie nun böse anknurrte.  »Undankbares Vieh!« Ohne nachzudenken, ließ Rayka ihre Hand nach vorne schnellen, erwischte ein Büschel Fell, riss mit aller Kraft daran, sodass der Warg aufschrie und nach ihr schnappte. Mit ihrer Beute sprang sie auf und rannte los. Er nahm sofort die Verfolgung auf. Sie sauste um die Bäume in Richtung der Kultstätte, die Anhöhe hoch, sprang über entwurzelte Baumstämme und kleine Felsen, den Warg immer dicht hinter sich. Voller Wut biss er nach ihren Beinen. Sie spürte den ätzenden Geifer, der durch das Leder in ihre Haut drang. Wenn er mich kriegt, tötet er mich. Als sie oben auf dem Hügel angekommen war, sah sie in der Senke die riesigen Steine, die zu einem Kreis angeordnet waren, in dessen Mitte sich einige Monolithen türmten. Sie hechtete kopfüber über den Berggipfel, riss sich die Haut blutig auf, überschlug sich und fing sich ab, sodass sie auf dem Hintern landete. Der Boden war lehmig und durch den Regen schlammig, so rutschte sie den Berg hinunter. Gefolgt vom Warg raste sie auf die Kultstätte zu. Der Welpe rollte durch die aufgestellten Steine und knallte jaulend gegen den felsigen Unterstand. Als er sich aufgerappelt hatte, sah sie die klaffende Wunde auf seinem Rücken. Dann vernahm sie ein Fauchen. Die Harpyie! Sie steckte den Hals durch die Zwischenräume und stach mit dem Schnabel nach dem Warg, während sich die Feuerelbin an den Felsen drückte. Um den Beißattacken auszuweichen, packte Rayka den Welpen am Nacken und presste den wolfsgroßen zitternden Körper an ihre Brust. Dabei berührte Rayka mit ihrem zerbissenen Arm die Wunde des Wargs, aus der roter Saft sickerte. Ihr Blut vermischte sich mit seinem. Sie waren verbunden. Blut vom selben Blute. 

Wenn es dir gewählt, dann findest du es bis zum 15.02 bei instagram unter bookdate.leipzig@ruth.muehlau.fantasyautorin

Bekanntgabe der neun Finalisten: 25.02.2019

Prämierung auf dem BoD Bookdate: 22.03.2019


Der Sammelband – 0,99 Euro

Buchempfehlung: „Die Zauberschmiedin“, eine Fantasytrilogie im Sammelband von Ruth Mühlau

Fast tausend Seiten Lesespaß mit Rayka, der Feuerelbin, die mit den Steinen flüstert, auf Drachenschwingen fliegt und Dunkle Herrscher in Brand setzt! Als letzte Zauberschmiedin ist sie auserwählt, die Götterjuwelen zu finden, um Eisenland vor den bösen Mächten zu bewahren … (ein Gastbeitrag von Ruth Mühlau)

Ruth Mühlau

Ruth Mühlau

Lassen Sie sich in die Welt der Elben, Drachen und Warge entführen! Meine Elben, ob Feuer-, Licht oder Waldelben sind fühlende Wesen mit Herz. Getrieben werden sie von ihren Sehnsüchten. Meine Leser lieben Rayka mit ihrer ungestümen Art, die niemals aufgibt, seien die Kämpfe, äußere und innere, noch so hart. Und sie muss viele Abenteuer bestehen!
Mit der Zeit lernt sie ihre Zauberkräfte einzusetzen. Neben Anerkennung und Freundschaft wünscht sie sich nur eins: den Schmuckhändler Targoin. Als er sich endlich zu ihr bekennt, wird Rayka Opfer der edlen Syra, die sie aus Eifersucht ermorden will. In Notwehr tötet Rayka die Rivalin mit einem Feuerzauber. Seitdem trennen Hass, Rachegefühle und grausamer Zauber die beiden Liebenden.
Ich habe ein Herz für markante Helden. Und die wilde Rayka macht mir besondere Freude. Obwohl sie in ihrem Eigensinn schon mal mein Konzept torpediert … die vollkommene Lichtelbin Lavilija ist angepasster, doch von Band zu Band entwickelt auch sie eine verdorbene Seite.
Auf die häufig gestellte Frage, ob Romane nicht oft etwas Biografisches haben, kann ich nur erleichtert sagen: In meinem Fall nicht. Meine Warghelden haben aber durchaus reale Vorbilder. Mein Hund Merlin stand Pate für den Warggeist Merlynn. Die Drachen verhalten sich schon mal wie meine Kater …

Aktion: nur 99 Cent statt 8,99 €

Die Zauberschmiedin

Fantasytrilogie im Sammelband von Ruth Mühlau

Wird eine junge Feuerelbin die Welt vor der dunklen Macht retten?

Rayka wächst als Findelkind bei den Waldelben auf; sie wird wegen ihrer frechen Art, ihrer roten Haare und missglückten Zaubereien verdächtigt, eine Hexe zu sein und im Dorf gemieden. Erst als sie die Schmiede ihres Ziehvaters übernimmt, entdeckt Rayka ihre wahre Gabe: sie kann das Wesen der Edelsteine verstehen. Doch auf die Zauberschmiedin warten große Aufgaben! Kann Rayka die Götterjuwelen finden, bevor der Dunkle Herrscher mit ihrer Hilfe die absolute Macht erringt? Alle drei Einzelbände „Feuerzorn“, „Schattenrausch“ und „Aschengier“ in einem Sammelband. „Eine spannende Geschichte die den Leser in eine fantasievolle Welt der Elben, Götter, Wargen und Orks mitreißt …“ (Leserin) (über 80 5-Stern Bewertungen für die Einzelbände) (990 Seiten, komplette Trilogie plus Bonusgeschichten) – hier günstig für Kindle kaufen oder gratis leihen!

Raykas Abenteuer gehen weiter: Der vierte Band „Drachensplitter“ steht kurz vor der Veröffentlichung. Ein fünfter und abschließender Teil ist in Planung. In „Amruielle – die siebte Söhnin der Feuerelben“ kann man die Vorgeschichte der Zauberschmiedin-Reihe lesen.
Mehr über die Autorin und ihre Bücher gibt es auf der Seite Die Zauberschmiedin, bei Ruth Mühlau auf Facebook oder folgen Sie ihr auf Instagram!

Artikel lesen: zum Artikel bei XTME

 

 

Glossar Feuerzorn

Völker und Personen

Elben

Feuerelben

Heldin, Hexe, Verführerin, Dämon, Gestaltwechsler?

Nachfahren des Amruil, Urvater der Feuerelben

Amruila / Rayden/ Rayka

die Zauberschmiedin. Sie wird von ihrer Mutter, der letzten Feuerelbin, bei den Waldelben ausgesetzt, um ihr Leben zu retten. Amruila soll bei Martius, einem begabten Goldschmied, aufwachsen und lernen. Von ihren Zieheltern wird sie Rayden genannt. (RAY= Feuer / DEN = Findling => Sprache der Altvorderen) Nach einem magischen Missgeschick nur noch Rayka.

Feuerelbin ohne Name, blutrote Wargin, Raykas Mutter, Zauberschmiedin, Tochter Amruils

Amruil  – Sohn des Feuergottes Bael und der zur Vampirfrau veränderten Lichtelbin Marroval, Zauberschmied und Wargzüchter

Waldelben

leben in Sylvana, Reich der Legenden, versteckt in Dion, meist im Hauptdorf Sylva

Targoin – späterer Schmuckhändler, Unterhändler bei den Verhandlungen mit Dions Menschen, Freund von Rayka

Martius – Goldschmied und Ziehvater von Rayka (Rayden)

Auralia –  die Gefährtin Martius`, einst eine berühmte Sängerin, die den Tod ihrer Tochter beim Wargangriff mitansehen musste.

Moira –  verstorbene Tochter von Martius und Auralia

Oura – Seherin und Heilerin der Waldelben, Mutter von Syra

Syra – Tochter der Oura, zukünftige Auserwählte von Targoin

Emdoras – zunächst Bogenmeister und Sprecher, später Ratsherr, Vater von Bruna

Arker und Rexto – Waldelben, die beim Wargangriff fallen

Bruna – Tochter des Emdoras, beim ersten Wargangriff wurde sie Opfer einer Attacke. Ein Warg biss ihr ins Gesicht, das seitdem entstellt ist.

Nestori – Jäger, Schüler der Bogenmeisterin Bruna, Mitglied des Suchtrupps

Emiran und Ephisse – Brüder, gehören zum Wachdienst und zum Suchtrupp

Claire – eine Waldelbin, die beim Tag der Jugend singt

Inda – Dienerin im Hause Oura

 

Lichtelben

Elben, die durch die Göttin Lukia mit besonderen Eigenschaften wie dem goldenen Licht (Sternenlicht) ausgestattet wurden

Lavilija  – magische Lichtmeisterin

Marroval – große Liebe des jungen Morren, durch Folter und Experimente zur Urmutter der Vampirfrauen gemacht, Mutter von Baels Sohn Amruil

West-Elben

Memon – magiebegabter Absolvent der Silbramagica, stammt aus Silbrarillia, ein Elbenritter Zeydons

Menschen

leben mit anderen Völkern meist in der Westmark

Zeydon – gewählter König der Westmark, stammt aus dem Land der Mohnenkrieger, auch Herr der Pferde

Zoralia – Königin der Westmark und Gemahlin des Königs Zeydon

Zeya – Prinzessin, Tochter von Zoralia und Zeydon

Gerda – Zofe von Zeya, Prinzessin der Westmark

Mins und Ludwig – Leibgarde des Königs

 

Leporiden

kaninchenköpfige Kobolde, ansässig vor allen Dingen im Dorf Poridge, aber auch z.B. als Minenarbeiter in Sylvana

Leula – Leporidenmädchen

Karimti – Leporidenmann

 

Kreaturen des Baels

Marrovals

eine Marroval

Vampirfrauen, auch -männer, deren Urmutter die Lichtelbin Marroval war

Gentia – Marroval, im Dienste des Dunklen Herrscher als magische Kriegerpriesterin und Geliebte des Morren

Orks, Bilwisse, Nachtmahre 

Überirdische

DAS EINE der Schöpfer
Der Weltenwanderer

Viator – auch der Große Gnom, der Reisende

reist als Weltenwanderer/Weltenwandler durch die Dimensionen und sieht nach dem Rechten.

Die Albozen

einst ausschließlich Lichtstreife

die durch den Feuergott Bael verführte Albozen nennt man Dunkelstreife

144 Albozen, damals alles Lichtstreife, erschaffen durch DAS EINE, um den zwölf Göttern zur Hand zu gehen, unterschiedliche Urgestalt je nach Art des Albozen, ausgestattet mit verschiedenen göttlichen Fähigkeiten

Morren – der Dunkle Herrscher, Dunkelstreif, einst Diener des gefallenen Gottes Bael

Winterwetter Mirwen und Linionas – reumütige Lichtstreife, die einst dem Gott des Windes gedient haben und kurzfristig durch den Feuergott Bael verführt, den Pfad eines Dunkelstreifs verfolgten, symbiotische Einheit mit dem anderen Winterwetter, nehmen gern die Gestalt eines Gnoms an (Mirwen – weiblich; Linionas – männlich)

Balmork – Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Sekretär und rechte Hand des Dunklen Herrschers

Bilmark –  Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Zwillingsbruder von Balmork, Oberkommando über das Heer des Dunklen Herrschers

 Die Götter

entsprangen einst den Gedanken DES EINEN und gestalteten Eisenland mit. Bis sie Eisenland verlassen haben.

Arthemis – Gott der Erde

Lukia – Göttin des Lichts und der Sterne

Korkros – Gott des Todes, Korkros’ Hallen ist das Paradies

Aegiron – Gott des Meeres und der Menschen

Fabri – der Götterschmied

Bael – der Gefallene Gott, Gott des Elements Feuer und der Magie, Vater von Amruil, Schöpfer vieler Seelenarmer wie Marrovals, Orks, Bilwisse, Nachtmahre usw.

Halbgötter

Amruil – Sohn des Feuergottes Bael und der Lichtelbin Marroval, die später zur Vampirfrau wurde, erster Feuerelb, begnadeter Zauberschmied, Züchter der Warge und Erfinder der Wargerei

Silbra – die Halbgöttin auf ihrem Pferd Schattenschimmer, die Silberne Retterin

Magische Tiere

Warge

Kalimba – verwilderter Reitwarg, den Rayka als Welpenwaisen gefunden, gerettet und aufgezogen hat.

Rubin – der Stein der wahren Liebe

Aus Aschengier – 3.Band der Zauberschmiedin

Doch Viator konnte sich nicht von dem Anblick losreißen. Dann setzte der Blutregen ein, und er stand dort und blickte auf die sanften Hügel, die Wälder und die Seen.

Sollte die idyllische Seite von Eisenland auf ewig verloren sein?

Das alles sollte jetzt vergehen? Dem Anblick dieser Schönheiten, die einst die Götter bei der Schöpfung ausgestaltet hatten, wollte er sich noch einmal hingeben. Dann kam der Zorn. Zorn auf die faulen, verantwortungslosen Götter, die sich in den Palast DES EINEN zurückgezogen hatten und nichts mehr taten, um den Wesen zu helfen. Wenn er den Palast fände, hätte er ein Wörtchen mit diesen Mächtigen zu reden. Auch wenn es für alles zu spät wäre, brauchte er die Genugtuung, sie zur Verantwortung zu ziehen. Doch mit einem Mal verrauchte seine Wut. Die Luft war erfüllt von Liebe. Ein rotes Leuchten durchdrang die sphärische Welt.
»Der Rubin!«, flüsterte er.

Der Rubin – der Stein der wahren Liebe

Und dann lachte das Männlein mit der Kutte laut auf, warf den Wanderstab in die Luft, fing ihn auf und tanzte auf dem Hügel mit wilden, ausgelassenen Sprüngen.
»Diese Zauberschmiedinnen, diese Feuerelbinnen. Sie haben es tatsächlich geschafft!«
Der Regen versiegte, die Erde atmete auf und obwohl es Nacht war, begannen die Vögel zu zwitschern. Die Hitze wurde erträglich, da die Sonne innehielt, Lavabrocken zu werfen. Frischer, wohlduftender Wind fegte Staub und Dreck hinfort. Der Weltenwanderer ließ sich japsend auf den Boden fallen und streckte glücklich Arme und Beine aus. So blickte er in den Himmel, um nichts von der Heilung zu verpassen. Bald würden die Risse des Mondes sich zusammenfügen, alles würde zusammenwachsen. Eisenland war gerettet. Kraft und die Liebe der Wesen selbst hatten es vollbracht. Bald würden sie genesen und zusammen den Dunklen Herrscher endgültig besiegen. Und er Kleingläubiger hatte gedacht, alles wäre verloren.

Leseprobe „Aschengier“ 2.Kapitel

2. Nach dem Ritual

Vierzehn Tage nach der dritten Vollmondnacht im Sommer des Jahres 581 des Götterlosen Zeitalters

Westliche Nordlande, Morland

Verbrannte Welten – noch zu retten?

Rayka folgte Lavilija, die die Wolkentrage mit der schlafenden Prinzessin hinter sich herzog. Sie waren auf dem Weg nach Silbrarillia, um die Prinzessin zurückzubringen und hoffentlich den Reisenden zu treffen. Ihr Blick war fest auf den Boden gerichtet, damit sie nicht über eine der Wurzeln stolperte, die hier im Uferbereich des Weos über den schmalen Weg krochen. Dennoch war sie mit den Gedanken ganz woanders. So viel war passiert. Alles hatte sich in wenigen Wochen völlig verändert, allein die Ereignisse der letzten Tage reichten für ein Leben. Dennoch war Rayka erleichtert. In jener Vollmondnacht hatten sie die Maledine erfolgreich abgeschüttelt. Der Schatten, den Lavilija gewebt hatte, war der beste Schutz gewesen. Doch Rayka hatte ihn kurz verlassen, etwas hatte ihre Neugierde geweckt. Als sie durch die Schatten der dunklen Nacht schlich, erkannte sie im Schutz der hohen Tannen einen Elb mit einem Pferd, der Targoin im Licht der Sterne so ähnlich war, dass es in ihr Herz schnitt. Es ging eine alte Magie von ihm aus, die sie beunruhigte und gleichzeitig anzog. Ein kleines Leporidenmädchen hatte er bei sich gehabt, die er nicht dazu bewegen konnte, leise zu sein. Unentwegt plapperte sie vor sich hin. Ein Umstand, der gefährlich war, wenn Maledine durch die Gegend ritten. Das schien dem Elb, der offensichtlich ein Kundschafter im Dienste des Königs der Westmark war, ebenso bewusst zu sein. Wenn sie das Geplapper richtig verstanden hatte, hieß das Mädchen Leula, das Pferd Foc und den Kundschafter nannte sie Averloron. Aus dem Gespräch entnahm Rayka, dass der Kundschafter den Auftrag hatte, die Prinzessin aufzuspüren und zurück nach Silbrarillia zu bringen. Unterwegs hatte er die Fährte einer Wargin aufgenommen und durch die Spuren herausgefunden, dass Orks die Prinzessin entführt hatten. Rayka erinnerte sich nur zu gut, wie sie als Warg versucht hatte, die Orks daran zu hindern. Einen Augenblick hatte sie überlegt, ob sie sich zu erkennen geben sollte. Doch in diesem Moment kreischten die Schattenpferde der Maledine. Sie schienen ganz in der Nähe zu sein. Rasch ergriff der Kundschafter das Leporidenkind, schwang sich auf das Pferd und floh in die Nacht. Ebenso schnell rannte Rayka zurück unter den schützenden Schatten zu Lavilija und Zeya, in der Hoffnung, keine magischen Marker hinterlassen zu haben. Erstarrt horchten sie in die Nacht. Die schwarzen Ritter auf ihren ebenso schwarzen, magischen Pferden, die wie Bluthunde jede Witterung aufnehmen konnten, tappten durch die Dunkelheit. Manchmal waren sie verdammt nah gewesen. Doch schon bald trabten sie in eine andere Richtung davon. Vielleicht auf der Jagd nach diesem blonden Kundschafter. Dennoch wagten Rayka und Lavilija lange Zeit nicht, den Schatten zu verlassen. Die Feuerelbin wunderte sich, dass sich eine Meisterin des Lichts auf Schattenmagie verstand. Doch die Lichtelbin sagte immer wieder: »Ich bin durchaus fähig, dazuzulernen. So schlimm die Zeit auf Morband war, so war sie doch lehrreich. Ich habe verstanden, wie die Marroval sich der Schattenmagie bedient.«

»Du willst sie mit den eigenen Waffen schlagen?«

»Wenn es nötig ist, ja!«

»Aber hast du mir nicht selbst gesagt, dass der Zweck nicht alle Mittel heiligt? Fürchtest du nicht, dass der Einsatz dieser verdorbenen Magie dich verderben könnte?«

Für Raykas Geschmack winkte die erleuchtete Lichtelbin viel zu rasch ab. Irgendwie wirkte sie verändert. Ob das bereits an den Auswirkungen der Schattenmagie lag? Andererseits: Konnte sie das nach diesen Erlebnissen wundern? Die Marroval und der Dunkle Herrscher hatten Lavilija im Verlies besucht, wahrscheinlich hatten sie die heilige Elbin gefoltert. Rayka versuchte, auf andere Gedanken zu kommen und erinnerte sich mit wohligem Schauern, wie Targoin sie geküsst hatte. Es schien Ewigkeiten her zu sein. Doch damals wie heute löste die Erinnerung einen Gefühlssturm in ihr aus. Ein erster und letzter Kuss, dachte sie bitter. Das letzte Mal, als sie Targoin gegenüberstand, hatte er sie fast erschossen. Das war gewesen, nachdem er den Blutschwur geleistet hatte. Sein Gesicht mit den unsichtbaren Narben, die ihm die Marroval zugefügt hatte, war noch voller Asche und Ruß, durch die Berührung der verkohlten Syra.

Westliche Nordlande, Morland, Vulkanburg Morband

Gentia beobachtete die skelettierten Überreste ihres Dunklen Herrschers: Welch bemitleidenswerten Anblick er bot, dieser Alboze. Dieser Möchtegerngott. Wie schwach er war. Die kleine Rothaarige und die Lichtelbin hatten ihm übel mitgespielt. Diese Feuerelbin musste sehr machtvoll sein. Gentia hatte gefallen, was sie einst in dem Ekstaseritt mit dem hübschen Waldelb gesehen und gespürt hatte. Die Kleine hatte so viel, wonach sie selbst sich sehnte. Das Element der magiebegabten Feuerelbin war das Feuer. Sogar ihre Seele war flammend. Eine Seele, die sich das Vampirweib gern einverleibt hätte. Vielleicht würde diese sie von innen wärmen. Und noch etwas hatte die Rothaarige, das sie begehrte. Den Waldelb. Targoin, der schöne Blonde mit der athletischen Figur. Niemand hatte bisher einen Ritt mit ihr überlebt. Dass der widerliche Große Gnom ihr dieses Spielzeug unter den Klauen weggeschnappt hatte, nahm sie persönlich. Targoin musste stark und widerstandsfähig sein. Und er war voller Leidenschaft. Das machte ihn für sie anfällig. Seine größte Schwachstelle war sein gütiges Herz, das für die Feuerelbin schlug. Etwas, das er zwar zu ignorieren versuchte, das ihn aber stets beschäftigte und irritierte. Und seine Schuldgefühle, dachte die Marroval grinsend. Als ihr bewusst wurde, dass ihre Gesichtszüge verräterisch entglitten, warf sie rasch einen Blick auf Morren. Doch das verbrannte Skelett mit dem rosa schlagenden Herzen eines Menschen lehnte immer noch am Altar und rührte sich nicht. Seine Aura schien erloschen, wahrscheinlich kam so sein Geist zu Kräften. Auf jeden Fall spürte Gentia, dass sie im Moment völlig unbeobachtet war. Wie gut! Sie gönnte sich einen Augenblick der Muße, ließ ihre Gedanken wandern, die aber immer wieder zu den drei Elben zurückkehrten. Das Feuer, das Licht und der Schatten bildeten den Kreis um den Auserwählten. Feuer, Licht und Schatten. Welch kraftvolle Zauber. Sie blickte erneut zu Morren. Noch vor einer Weile hatte sie ihn gefürchtet. Eine Furcht, die von Respekt getragen war und auch von Stolz. Dem Stolz, seine Ausgewählte zu sein, seine Geliebte und Vertraute. Viel hatte er ihr beigebracht. Über Zauberei, schwarze Magie und über Macht. Ihre größte Macht war die über ihn. Sie hatte gelernt, ihn über ihre Dienste im Bett für sich einzunehmen. Er hatte versprochen, sie zu seiner Königin machen. Aber bei dem Ritual hatte sie gespürt, dass sie sich nicht sicher sein konnte. Gegen jede Absprache wollte er ihr das Seelenlicht der Prinzessin nicht überlassen. Fast wäre sie vergangen vor Qual, vor Gier. Er wusste doch, dass sie nach Seelen hungerte. Und dennoch beanspruchte er diese für sich. Mit Genugtuung hatte Gentia registriert, dass die Elbinnen die Reste der Prinzessin mitgenommen hatten. Hoffentlich überlebte die Menschin, damit sie sich die Seele holen konnte. Und nun lag der Dunkle Herrscher da. Ohne Magie, nur ein Haufen Gebeine und Asche. Das bisschen Zauberkraft, das noch da war, hielt ihn zusammen und hatte ihm ein lächerliches rosafarbenes Herz wachsen lassen. Erneut sagte sie sich: Feuer, Licht und Schatten gegen Asche. Diese Allianz musste geschmiedet sein, bevor der Dunkle Herrscher der Asche wieder entstieg. Aber sie musste vorsichtig und mit Bedacht vorgehen. Wenn Morren ihren Verrat witterte, würde am Ende sie zu Asche zerfallen. Die Kriegerpriesterin gierte nach Macht, sah sich als die Schwarze Königin, trunken und beseelt durch das Feuer und das Licht der Elbinnen. Doch wie sollte sie es anstellen? Gefangen im Turm. Bisher hatte kein Scherge des Dunklen Herrschers sie vermisst. Vielleicht trauen sie sich nicht, Seine Genialität bei den Amtsgeschäften zu stören, dachte sie zynisch. Oder sie ließen einfach eine hohe Dornenhecke um die Festung wachsen, bis sie alle nur noch eine Legende waren. Bestimmt waren sie froh, sie vergessen zu können. Vergessen! Sie sah sich selbst, wie ihr mageres Fleisch verweste. Vergessen und verflucht! Nein, so durfte sie nicht enden. Sie war nur geringfügig verletzt und bei Weitem stärker als dieses Häufchen unerträglicher Schmutz, der sich zur Weltenherrschaft berufen fühlte.

Wind kam auf, dunkle Wolken schoben sich über diese dürre Sichel. Auch hier hatte der große Morren versagt. All das für nichts. Moruna? Ein Himmelskörper, der mächtiger sein sollte als die der Götter, doch existierte diese Moruna bisher nur in der Vorstellung des Zauberers. Der Wind verfing sich in Gentias Haar und zauste daran. Kleine Steinchen, die in der Nähe der Zinnen gelegen hatten, rollten nun auf sie zu. Fasziniert beobachtete sie, wie drei von ihnen wie zielgerichtet auf sie zukamen. Doch dann drehte der Wind. Bevor die Steinchen wieder wegrollen konnten, schnappte sie mit ihren knochigen Fingern zu und begrub sie in ihrer Faust. Dort tobten sie, wehrten sich vehement. Eine eigenartige Magie schien in ihnen zu wohnen. Ihre Oberfläche war aufgeraut und sie stachen in ihre Handinnenflächen. Durch die kleinen Wunden drang die Magie in sie. Seufzend spürte sie, wie die Magie durch ihre Adern rauschte, sie stärkte und magisch auflud. Ihr Herz schlug nun kräftig, auf ihrer Haut prickelte es und ihre Brustwarzen richteten sich auf. In ihrer weiblichen Körpermitte klopfte es unruhig. Nur mit Mühe konnte sie ein erregtes Zischen unterdrücken, doch die gespaltene Zunge leckte begierig über die Lippen. Ein Blick auf Morren beruhigte sie. Seine Aura war noch im kosmischen Schlaf gefangen. Daher gönnte sie sich ein wollüstiges Stöhnen. Bilder des athletischen Elben flammten auf, wie sie ihn genommen hatte. Voller quälender Lust drückte sie ihre Faust in ihre Weiblichkeit und gab sich ihrem Verlangen hin. Dabei spürte sie, dass die Steinchen aufgebrochenes Pechstein waren. Durchdrungen von der Magie der Feuerelbin. Und ebenso schwangen Lichtstreifen aus dem Zauber der Lichtelbin mit. Gentias Leib brannte, sehnte sich nach dem Elb. Gleichzeitig erinnerte sie sich an den Auftrag, den ihr der Dunkle Herrscher gegeben hatte. Sie sollte die Zauberschmiedin auftreiben, damit sie die Moruna schmiedete. Die fremde Magie der Elbinnen befeuerte Gentias eigene Schattenmagie. Plötzlich fühlte sie sich voller Kraft. Warum nicht alles miteinander vereinen? Feuer, Licht und Schatten. Sie wusste, dass sie alle drei auf gewisse Art mit dem Waldelb verbunden waren. Lüstern leckte sie über ihre Lippen, als sie die Schattenmagie losschickte, um den Elb mit dem Goldhaar zu finden. Falls Morren sie erwischte, würde sie ihm sagen, dass sie nur seine Befehle befolgte.

Personen, Völker 3

Menschen

leben mit anderen Völker meist in der Westmark

Zeydon – gewählter König der Westmark, stammt aus dem Land der Mohnenkrieger, auch Herr der Pferde

Zoralia – Königin der Westmark und Gemahlin des Königs Zeydon

Zeya – Prinzessin, Tochter von Zoralia und Zeydon

Gerda – Zofe von Zeya, Prinzessin der Westmark

Mins und Ludwig – Leibgarde des Königs

 

Silbra – die Halbgöttin … auf ihrem Pferd Schattenschimmer.

Die Götter

(die Eisenland verlassen haben) => die götterlose Zeit

Arthemis –Gott der Erde

Lukia – Göttin des Lichts und der Sterne

Korkros – Gott des Todes, Korkros’ Hallen ist das Paradies

Bael – der Gefallene Gott, Gott des Elements Feuer und der Magie, Vater von Amruil, Schöpfer vieler Seelenarmer wie Marrovals, Orks, Bilwisse, Nachtmahre usw.

Halbgötter

Amruil – Sohn des Feuergottes Bael und der Lichtelbin Marroval, die später zur Vampirfrau wurde, erster Feuerelb, begnadeter Zauberschmied, Züchter der Warge und Erfinder der Wargerei

Silbra – die Halbgöttin auf ihrem Pferd Schattenschimmer, die Silberne Retterin

Personen, Völker 2

Der Weltenwanderer

Viator – auch der Große Gnom, der Reisende

reist als Weltenwanderer / Weltenwandler durch die Dimensionen und sieht nach dem Rechten.

Die Albozen

einst Lichtstreife

die durch den Feuergott Bael verführte Albozen nennt man Dunkelstreife

144 Albozen, damals alles Lichtstreife, erschaffen durch DAS Eine, um den zwölf Göttern  zur Hand zu gehen, unterschiedliche Urgestalt je nach Art des Albozen, ausgestattet mit verschiedenen göttlichen Fähigkeiten

Morren – der Dunkle Herrscher, Dunkelstreif,  einst Diener des gefallenen Gottes Bael

Winterwetter Mirwen und Linionas – reumütige Lichtstreife, die einst dem Gott des Windes gedient haben und kurzfristig durch den Feuergott Bael verführt, den Pfad eines Dunkelstreifs verfolgten, symbiotische Einheit mit dem anderen Winterwetter, nehmen gern die Gestalt eines Gnoms an (Mirwen – weiblich; Linionas – männlich)

Balmork – Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Sekretär und rechte Hand des Dunklen Herrschers

Bilmark –  Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Zwillingsbruder von Balmork, Oberkommando über das Heer des Dunklen Herrschers

 Marrovals

Vampirfrauen, auch -männer, deren Urmutter die Lichtelbin Marroval war

eine Marroval

Gentia – Marroval, im Dienste des Dunklen Herrscher als magische Kriegerpriesterin und Geliebte des Morren

Leporiden

kaninchenköpfige Kobolde, ansässig vor allen Dingen im Dorf Poridge

Leula – Leporidenmädchen

Karimti – ein Leporidenmann

 

 

 

 

Personen, Völker

Elben

Feuerelben

Nachfahren des Halbgottes und Zauberschmieds Amruil, Urvater der Feuerelben und Begründer der Zauberschmiedekunst und der Wargerei

Amruila / Rayden/ Rayka

die ausgewählte Zauberschmiedin. Sie wird von ihrer Mutter, der letzten Feuerelbin, bei den Waldelben ausgesetzt, um ihr Leben zu retten. Amruila soll bei Martius, einem begabten Goldschmied, aufwachsen und lernen. Von ihren Zieheltern wird sie Rayden genannt, nach einem magischen Missgeschick, bald nur noch Rayka.

Die Feuerelbin ohne Namen, die schöne Fremde

Heldin, Hexe, Verführerin, Dämon, Gestaltwechsler?
eine schöne Fremde, durchaus wehrhaft

Raykas Mutter, sie versteht sich darauf, sich in einen Warg zu verwandeln. Ihr Fell ist blutrot. Zaubern und ein Kristall, an dem Zauber gebunden ist,  beherrscht sie.

Waldelben

leben in Sylvana, Reich der Legenden, versteckt in Dion, meist im Hauptdorf Sylva

Targoin – späterer Schmuckhändler, Unterhändler bei den Verhandlungen mit Dions Menschen, Freund von Rayka

Martius – Goldschmied und Ziehvater von Rayka (Rayden)

Auralia –  die Gefährtin Martius`, einst eine berühmte Sängerin, die den Tod ihrer Tochter beim Wargangriff mitansehen musste.

Moira –  verstorbene Tochter von Martius und Auralia

Oura – Seherin und Heilerin der Waldelben, Mutter von Syra

Syra –Tochter der Oura, zukünftige Ausgewählte von Targoin

Emdoras – zunächst Bogenmeister und Sprecher, später Ratsherr, Vater von Bruna.

Bruna – Tochter des Emdoras, beim ersten Wargangriff wurde sie Opfer einer Attacke. Ein Warg biss ihr ins Gesicht, das seitdem entstellt ist.

Nestori – Jäger, Schüler der Bogenmeisterin Bruna, Mitglied des Suchtrupps

Emiran und Ephisse – Brüder, gehören zum Wachdienst und zur Suchtruppe

Claire – eine Waldelbin, die beim Tag der Jugend singt.

Inda – Dienerin im Hause Oura

 

Lichtelben

Elben der Ersten Generation, versehen mit besonderen Eigenschaften durch die Göttin Lukia

Lavilija  – magische Lichtmeisterin

Marroval –große Liebe des jungen Morren, durch Folter und Experimente zur Urmutter der Vampirfrauen gemacht, Mutter von Baels Sohn Amruil

Westmark-Elben

Memon – Magie begabter Absolvent der Silbramagica, stammt aus Silbrarillia,  ein Elbenritter aus dem Gefolge Zeydons.