Rückblick 2019

Liebe LeserInnen, Interessierte und Freunde,

2019 war für mich ein zwiespältiges, intensives und auch schmerzhaftes Jahr. Es war so ein bisschen wie gegen Drachen oder Windmühlen kämpfen.

Einerseits eine Katastrophe:

Kein Buch veröffentlicht!

Obwohl einige interessante Konzepte und Rohfassungen vorlagen und ich weit über 1000 Seiten für die Zauberschmiedin geschrieben habe.

Das schlimmste: Euch, die ihr sehnsüchtig den Abschlussband der Zauberschmiedin erwartet habt, musste ich wieder und wieder vertrösten und enttäuschen, dabei hatte ich Drachendüster 3-4x geschrieben.

Was war passiert?

Als ich den 4. Band „Drachensplitter“ geschrieben hatte, sollte es der Abschlussband werden, doch es gab so viel zu erzählen. Also machte ich daraus zwei Teile, veröffentlichte Drachensplitter und jubelte „Der Abschlussband ist in wenigen Wochen zu haben!“

Als ich ihn fertigstellte, gefiel er mir nicht mehr ( zu dem Zeitpunkt sollte der Abschlussband noch Silbrenlicht heißen) und beschloss alle anderen Projekte aufs Eis zu legen und die Geschichte völlig neu zu konzipieren.

Obwohl ich vom Grundplot und das Ende begeistert war, brauchte ich unzählige Seiten, Monate und Rüffel von meiner wunderbaren Lektorin Claudia Pietschmann, denn irgendwie war ich ganz weit weg von meiner Zauberschmiedin und von mir.

Doch sie bestärkte mich, mich auf mein Gefühl zu verlassen.  

Ich wollte so viel, war verkopft, verkrampft, verbissen. Mir wurde klar, dass die Akademikerin nun schrieb und nicht die Geschichtenerzählerin, die Vertraute von Rayka, Merlynn und Co.

 

 

 

 

Ich war gescheitert. Nicht nur einmal. Das tat wahnsinnig weh. Selbstzweifel plagten mich. Wie war ich bloß auf die Idee gekommen, Bücher schreiben zu können?

Gesundheitlich bekam ich es auch direkt zu spüren, denn aufgrund einer neurologischen Erkrankung, die mich seit 2008 als Lehrerin berufsunfähig macht, wird immer wieder meine linke Seite taub und gefühllos. Nichts geht automatisch. In diesen Perioden muss ich mich darauf konzentrieren, zu sprechen, zu laufen und etwas anzufassen, was mich sehr erschöpft.

Aufgeben wollte ich nicht. Irgendwie musste ich mich aus dieser Schreibhölle herauskämpfen. In mir sind so viele Geschichten, die erzählt werden wollen, auch die Zauberschmiedin. Also: Aufrappeln und den Abschlussband schreiben, den ihr verdient habt und Rayka würdig ist.

Einige Zeit verbrachte ich nur damit mich wieder ganz meinen Helden nahe zu fühlen, wie sie sind und wie sie sich entwickeln können, damit alle offenen Erzählstränge spannend und glaubhaft zu Ende erzählt werden. Schließlich hocken die Zentaurin Dazhera und der Waldelb Nestori in der Spalte, Eisenland versinkt noch im Chaos, das durch das Himmelskörpersterben angerichtet wurde. Wie geht`s mit Rayka und Targoin weiter, können sie endlich ihre Liebe leben? 

Also konzipierte ich neu, las immer und immer wieder die vier Teile und ließ der Geschichte ihren Lauf. Ich fand meine Freude wieder, sowohl an diesem verfluchten Band, als auch an andere Geschichten, an diesem Beruf, trotz des Frusts der letzten Monate. Jedenfalls ist der Fluch gebrochen.

Vielleicht werde ich in einigen Jahren zurückblicken und erkennen, wie wichtig, dieses Jahr für meine Entwicklung als Schriftstellerin gewesen war.

Euch danke ich für eure Geduld, Treue und manches verständnisvolle und aufmunternde Wort. Danke.

Stand: Das Manuskript liegt bei meiner Lektorin. Da ich nicht weiß, wie viel Arbeit und Zeit es noch braucht, werde ich mich vor vorschnellen „IN KÜRZE“ beim Veröffentlichungsdatum hüten.

Die Drachin und die Vulkanburg

(aus Schattenrausch dem 2. Band der Fantasy-Reihe Die Zauberberschmiedin)

Die Drachin konnte schon von Weitem die schwarzen Türme der Burg sehen, die vor vielen Zeitaltern durch Zauberhand auf einem pulsierenden Vulkan errichtet worden waren. Die Zinnen erinnerten an scharfe Drachendornen und waren durchbrochen von Wehrplatten, die aus hellblauem Eis geschmiedet zu sein schienen. Die Drachenaugen zeigten ihr eine weiße, kalte Burg, die von tiefroten Adern durchzogen war. In dem Berg, auf dem hoch oben die Burg thronte, pochte das Rot, das in Fontänen heiß von innen an die Gipfel klatschte. Ihrem elbischen Auge wäre das Innenleben verborgen geblieben, doch als Feuerdrache konnte sie voller Staunen die Magmaströme verfolgen, die explodierten und die Wände der Burg durchflossen. Sie schienen in einem Kreislauf gefangen, und die Felsen mit glühender Lava zu versorgen. Vor lauter Faszination wäre ihrem sonst so wachsamen Auge fast die kleine Gruppe entgangen, die sich als drei rote Punkte auf den Aschefeldern unaufhaltsam auf die Burg zubewegten.

Verdammte Wargscheiße. Wenn sie Lavilija hinter die hohen Mauern verschleppten, wie sollte Rayka die Lichtelbin befreien? Sie zwang sich, das Geschehen genau zu beobachten, was ihr als Drache schwerfiel. Die Burg schien aus einem Guss zu sein. Vielleicht lag es an der Sicht des Drachen, dass sie weder Eingänge noch Zugbrücke erkennen konnte, als sich plötzlich eine Schar roter Punkte von der Südseite aus der Anlage schälte. Mit drei klopfenden Herzen wagte sie, näher heranzufliegen. Tatsächlich lag eine geöffnete Zugbrücke aus blankem, eiskaltem Material auf schroffem Vulkangestein. Sie glaubte, dass es sich nur um Schattenschimmer handeln konnte. Magischer Werkstoff, den der Gefallene einst aus dem Nihelem mitgebracht haben sollte, als er dort nach der Ewigen Flamme gesucht hatte. Sie hatte davon in den alten Büchern gelesen, und die Goldschmiedin in ihr trachtete mit jeder Faser ihres Seins danach, dieses Wunderzeug in die Hände zu bekommen. Vielleicht konnte sie damit ihr Medaillon vervollkommnen. Die roten Punkte ritten auf ebenso roten Flecken. Ihre Nase verriet ihr, dass es Menschen auf Pferden waren, die auf einem schmalen Geröllpfad zwischen den spitzen Felsen herunterkamen. Der Weg führte in weiten spiralförmigen Schlangenlinien um den Vulkan herum, sodass die kleine Gruppe am Fuße des Berges angelangt war, als die Reiter unten eintrafen.

»Das Empfangskomitee«, seufzte Rayka enttäuscht. Auf irgendeine Weise musste sie mit hinein. Am besten schlüpfte sie ungesehen mit der Gruppe in die Burg. Als Feuerdrache war das unmöglich, sie musste sich rasch etwas einfallen lassen. So flog sie erst einmal außer Sichtweite und nahm ihre Elbengestalt an, um besser denken zu können. Hinter den kahlen Baumgerippen, die am Rande der Aschefelder standen, konnte sie sich kaum verbergen, falls jemand von den Zinnen auf sie herunterschauen sollte. Doch die lagen verwaist unter den schwarzen Flaggen, auf denen in stilisierter Form speiende glutrote Vulkane abgebildet waren. Dennoch kauerte sich Rayka in eine Kuhle und starrte angstvoll den Berg hinauf. Ihre Elbenaugen zeigten ihr nun, dass es zwölf Reiter in schwarz-matten Rüstungen waren, die auf ebenso schwarzen, gewaltigen Kriegsrössern saßen. Sie nahmen die drei in die Mitte. Mit Schrecken erkannte sie, dass die Lichtelbin ohnmächtig zwischen ihren Häschern hing. Die Truppe setzte sich in Bewegung und folgte dem Pfad, der sich zwischen dem zackigen Gestein emporschraubte. Bald waren sie außer Sichtweite. Bis sie auf der anderen Seite ein Stück höher wieder sichtbar wurden, würde es eine Weile dauern. Also Rayka, du Zauberschmiedin, was wirst du tun? Angestrengt dachte sie nach, als sich ein kleiner fahler Aschefalter auf ihre Hand setzte. Seine Fühler kitzelten sie und die filigranen Flügel wirbelten Staub auf. Was so zarte Flügel eines daumengroßen Wesens so vermochten?

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BoD Bookdate Contest

Romance, Fantasy, Crime: BoD und TWENTYSIX suchen die drei besten Stories. Die Jury wählt aus allen eingereichten Geschichten zwei aus; die dritte wird jeweils über die meisten Instagram-Likes je Genre ermittelt.

Das große Finale des Bookdate Contest findet am 22. März 2019 ab 20 Uhr im Rahmen von „Leipzig liest“ statt, dann werden die drei finalen Stories pro Genre präsentiert, gelesen und die Gewinner vom Publikum gewählt.

»Ich mach‘ da mal mit«, habe ich mir gedacht.

Das Ergebnis könnt ihr bis zum 15.02 bei instagram unter bookdate.leipzig@ruth.muehlau.fantasyautorin sehen!

Voraussetzungen   erfüllt  
Du besitzt einen
Instagram-Account?
Ja, ruth.muehlau.fantasyautorin
Genre: Romance, Fantasy
oder Crime
Fantasy-natürlich
Dein Text stammt aus
einer deiner Veröffentlichungen
oder ist für diesen Wettbewerb neu verfasst
Der Text stammt aus meinem
veröffentlichen Roman: Feuerzorn,
1.Teil von Die Zauberschmiedin
Der Text handelt von einer prägenden Begegnung an einem besonderen Ort Ja, ich habe die Textstelle ausgewählt, als Rayka auf den Wargwelpen trifft, der von einer Harpyie gejagt wird. Der besondere Ort ist die Kultstätte, in die sie sich retten.
Der Text ist in deutscher Sprache
verfasst
Ja, ich kann auch nicht viel anderes!
Umfang: max. 2.000 Zeichen
inkl. Leerzeichen  
Das wird knapp. Nach vielen präg- nanten Kürzungen bin ich auf 1938 gekommen!
Ein Foto im Flatlaystil,
Bildmaße: idealerweise
1.080×1.080px (JPG-Datei)
Flatlay? Was ist das?

Das ist bei dem Foto rausgekommen:

Das Flatlay für den BoD-Bookdate Contest

Und das ist der Text:

Der Wargwelpe

Von Weitem hörte sie den Schrei der Harpyie. Das ponygroße gefiederte Ungeheuer hatte die Verfolgung nicht aufgegeben. 

»Wir müssen hier weg! Sie wird uns fressen«, schrie die Feuerelbin den verwaisten Wargwelpen an, der sie nun böse anknurrte.  »Undankbares Vieh!« Ohne nachzudenken, ließ Rayka ihre Hand nach vorne schnellen, erwischte ein Büschel Fell, riss mit aller Kraft daran, sodass der Warg aufschrie und nach ihr schnappte. Mit ihrer Beute sprang sie auf und rannte los. Er nahm sofort die Verfolgung auf. Sie sauste um die Bäume in Richtung der Kultstätte, die Anhöhe hoch, sprang über entwurzelte Baumstämme und kleine Felsen, den Warg immer dicht hinter sich. Voller Wut biss er nach ihren Beinen. Sie spürte den ätzenden Geifer, der durch das Leder in ihre Haut drang. Wenn er mich kriegt, tötet er mich. Als sie oben auf dem Hügel angekommen war, sah sie in der Senke die riesigen Steine, die zu einem Kreis angeordnet waren, in dessen Mitte sich einige Monolithen türmten. Sie hechtete kopfüber über den Berggipfel, riss sich die Haut blutig auf, überschlug sich und fing sich ab, sodass sie auf dem Hintern landete. Der Boden war lehmig und durch den Regen schlammig, so rutschte sie den Berg hinunter. Gefolgt vom Warg raste sie auf die Kultstätte zu. Der Welpe rollte durch die aufgestellten Steine und knallte jaulend gegen den felsigen Unterstand. Als er sich aufgerappelt hatte, sah sie die klaffende Wunde auf seinem Rücken. Dann vernahm sie ein Fauchen. Die Harpyie! Sie steckte den Hals durch die Zwischenräume und stach mit dem Schnabel nach dem Warg, während sich die Feuerelbin an den Felsen drückte. Um den Beißattacken auszuweichen, packte Rayka den Welpen am Nacken und presste den wolfsgroßen zitternden Körper an ihre Brust. Dabei berührte Rayka mit ihrem zerbissenen Arm die Wunde des Wargs, aus der roter Saft sickerte. Ihr Blut vermischte sich mit seinem. Sie waren verbunden. Blut vom selben Blute. 

Wenn es dir gewählt, dann findest du es bis zum 15.02 bei instagram unter bookdate.leipzig@ruth.muehlau.fantasyautorin

Bekanntgabe der neun Finalisten: 25.02.2019

Prämierung auf dem BoD Bookdate: 22.03.2019


Der Sammelband – 0,99 Euro

Buchempfehlung: „Die Zauberschmiedin“, eine Fantasytrilogie im Sammelband von Ruth Mühlau

Fast tausend Seiten Lesespaß mit Rayka, der Feuerelbin, die mit den Steinen flüstert, auf Drachenschwingen fliegt und Dunkle Herrscher in Brand setzt! Als letzte Zauberschmiedin ist sie auserwählt, die Götterjuwelen zu finden, um Eisenland vor den bösen Mächten zu bewahren … (ein Gastbeitrag von Ruth Mühlau)

Ruth Mühlau

Ruth Mühlau

Lassen Sie sich in die Welt der Elben, Drachen und Warge entführen! Meine Elben, ob Feuer-, Licht oder Waldelben sind fühlende Wesen mit Herz. Getrieben werden sie von ihren Sehnsüchten. Meine Leser lieben Rayka mit ihrer ungestümen Art, die niemals aufgibt, seien die Kämpfe, äußere und innere, noch so hart. Und sie muss viele Abenteuer bestehen!
Mit der Zeit lernt sie ihre Zauberkräfte einzusetzen. Neben Anerkennung und Freundschaft wünscht sie sich nur eins: den Schmuckhändler Targoin. Als er sich endlich zu ihr bekennt, wird Rayka Opfer der edlen Syra, die sie aus Eifersucht ermorden will. In Notwehr tötet Rayka die Rivalin mit einem Feuerzauber. Seitdem trennen Hass, Rachegefühle und grausamer Zauber die beiden Liebenden.
Ich habe ein Herz für markante Helden. Und die wilde Rayka macht mir besondere Freude. Obwohl sie in ihrem Eigensinn schon mal mein Konzept torpediert … die vollkommene Lichtelbin Lavilija ist angepasster, doch von Band zu Band entwickelt auch sie eine verdorbene Seite.
Auf die häufig gestellte Frage, ob Romane nicht oft etwas Biografisches haben, kann ich nur erleichtert sagen: In meinem Fall nicht. Meine Warghelden haben aber durchaus reale Vorbilder. Mein Hund Merlin stand Pate für den Warggeist Merlynn. Die Drachen verhalten sich schon mal wie meine Kater …

Aktion: nur 99 Cent statt 8,99 €

Die Zauberschmiedin

Fantasytrilogie im Sammelband von Ruth Mühlau

Wird eine junge Feuerelbin die Welt vor der dunklen Macht retten?

Rayka wächst als Findelkind bei den Waldelben auf; sie wird wegen ihrer frechen Art, ihrer roten Haare und missglückten Zaubereien verdächtigt, eine Hexe zu sein und im Dorf gemieden. Erst als sie die Schmiede ihres Ziehvaters übernimmt, entdeckt Rayka ihre wahre Gabe: sie kann das Wesen der Edelsteine verstehen. Doch auf die Zauberschmiedin warten große Aufgaben! Kann Rayka die Götterjuwelen finden, bevor der Dunkle Herrscher mit ihrer Hilfe die absolute Macht erringt? Alle drei Einzelbände „Feuerzorn“, „Schattenrausch“ und „Aschengier“ in einem Sammelband. „Eine spannende Geschichte die den Leser in eine fantasievolle Welt der Elben, Götter, Wargen und Orks mitreißt …“ (Leserin) (über 80 5-Stern Bewertungen für die Einzelbände) (990 Seiten, komplette Trilogie plus Bonusgeschichten) – hier günstig für Kindle kaufen oder gratis leihen!

Raykas Abenteuer gehen weiter: Der vierte Band „Drachensplitter“ steht kurz vor der Veröffentlichung. Ein fünfter und abschließender Teil ist in Planung. In „Amruielle – die siebte Söhnin der Feuerelben“ kann man die Vorgeschichte der Zauberschmiedin-Reihe lesen.
Mehr über die Autorin und ihre Bücher gibt es auf der Seite Die Zauberschmiedin, bei Ruth Mühlau auf Facebook oder folgen Sie ihr auf Instagram!

Artikel lesen: zum Artikel bei XTME

 

 

Achtung! Nur heute für 2,99 Euro! Die Zauberschmiedin – 3 Teile des Elbenepos in einem Sammelband

Heute gibt es den Sammelband Die Zauberschmiedin 1-3 zum Einführungspreis von 2,99 Euro (regulär 8,99 Euro) plus Bonus 90 Seiten Leulas Abenteuer

990 Seiten High-Fantasy

Die Zauberschmiedin –
3 Teile des Elbenepos in einem Sammelband

plus 90 Seiten bisher unveröffentlichtes Bonusmaterial

1) Feuerzorn
2) Schattenrausch
3) Aschengier
4) Leulas Abenteuer

– Geschichten der kleinen Leporidin, die dabei half,
als der Kundschafter Averloron auszog, die Prinzessin
aus den Klauen des Dunklen Herrschers zu retten.

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Glossar Feuerzorn

Völker und Personen

Elben

Feuerelben

Heldin, Hexe, Verführerin, Dämon, Gestaltwechsler?

Nachfahren des Amruil, Urvater der Feuerelben

Amruila / Rayden/ Rayka

die Zauberschmiedin. Sie wird von ihrer Mutter, der letzten Feuerelbin, bei den Waldelben ausgesetzt, um ihr Leben zu retten. Amruila soll bei Martius, einem begabten Goldschmied, aufwachsen und lernen. Von ihren Zieheltern wird sie Rayden genannt. (RAY= Feuer / DEN = Findling => Sprache der Altvorderen) Nach einem magischen Missgeschick nur noch Rayka.

Feuerelbin ohne Name, blutrote Wargin, Raykas Mutter, Zauberschmiedin, Tochter Amruils

Amruil  – Sohn des Feuergottes Bael und der zur Vampirfrau veränderten Lichtelbin Marroval, Zauberschmied und Wargzüchter

Waldelben

leben in Sylvana, Reich der Legenden, versteckt in Dion, meist im Hauptdorf Sylva

Targoin – späterer Schmuckhändler, Unterhändler bei den Verhandlungen mit Dions Menschen, Freund von Rayka

Martius – Goldschmied und Ziehvater von Rayka (Rayden)

Auralia –  die Gefährtin Martius`, einst eine berühmte Sängerin, die den Tod ihrer Tochter beim Wargangriff mitansehen musste.

Moira –  verstorbene Tochter von Martius und Auralia

Oura – Seherin und Heilerin der Waldelben, Mutter von Syra

Syra – Tochter der Oura, zukünftige Auserwählte von Targoin

Emdoras – zunächst Bogenmeister und Sprecher, später Ratsherr, Vater von Bruna

Arker und Rexto – Waldelben, die beim Wargangriff fallen

Bruna – Tochter des Emdoras, beim ersten Wargangriff wurde sie Opfer einer Attacke. Ein Warg biss ihr ins Gesicht, das seitdem entstellt ist.

Nestori – Jäger, Schüler der Bogenmeisterin Bruna, Mitglied des Suchtrupps

Emiran und Ephisse – Brüder, gehören zum Wachdienst und zum Suchtrupp

Claire – eine Waldelbin, die beim Tag der Jugend singt

Inda – Dienerin im Hause Oura

 

Lichtelben

Elben, die durch die Göttin Lukia mit besonderen Eigenschaften wie dem goldenen Licht (Sternenlicht) ausgestattet wurden

Lavilija  – magische Lichtmeisterin

Marroval – große Liebe des jungen Morren, durch Folter und Experimente zur Urmutter der Vampirfrauen gemacht, Mutter von Baels Sohn Amruil

West-Elben

Memon – magiebegabter Absolvent der Silbramagica, stammt aus Silbrarillia, ein Elbenritter Zeydons

Menschen

leben mit anderen Völkern meist in der Westmark

Zeydon – gewählter König der Westmark, stammt aus dem Land der Mohnenkrieger, auch Herr der Pferde

Zoralia – Königin der Westmark und Gemahlin des Königs Zeydon

Zeya – Prinzessin, Tochter von Zoralia und Zeydon

Gerda – Zofe von Zeya, Prinzessin der Westmark

Mins und Ludwig – Leibgarde des Königs

 

Leporiden

kaninchenköpfige Kobolde, ansässig vor allen Dingen im Dorf Poridge, aber auch z.B. als Minenarbeiter in Sylvana

Leula – Leporidenmädchen

Karimti – Leporidenmann

 

Kreaturen des Baels

Marrovals

eine Marroval

Vampirfrauen, auch -männer, deren Urmutter die Lichtelbin Marroval war

Gentia – Marroval, im Dienste des Dunklen Herrscher als magische Kriegerpriesterin und Geliebte des Morren

Orks, Bilwisse, Nachtmahre 

Überirdische

DAS EINE der Schöpfer
Der Weltenwanderer

Viator – auch der Große Gnom, der Reisende

reist als Weltenwanderer/Weltenwandler durch die Dimensionen und sieht nach dem Rechten.

Die Albozen

einst ausschließlich Lichtstreife

die durch den Feuergott Bael verführte Albozen nennt man Dunkelstreife

144 Albozen, damals alles Lichtstreife, erschaffen durch DAS EINE, um den zwölf Göttern zur Hand zu gehen, unterschiedliche Urgestalt je nach Art des Albozen, ausgestattet mit verschiedenen göttlichen Fähigkeiten

Morren – der Dunkle Herrscher, Dunkelstreif, einst Diener des gefallenen Gottes Bael

Winterwetter Mirwen und Linionas – reumütige Lichtstreife, die einst dem Gott des Windes gedient haben und kurzfristig durch den Feuergott Bael verführt, den Pfad eines Dunkelstreifs verfolgten, symbiotische Einheit mit dem anderen Winterwetter, nehmen gern die Gestalt eines Gnoms an (Mirwen – weiblich; Linionas – männlich)

Balmork – Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Sekretär und rechte Hand des Dunklen Herrschers

Bilmark –  Feuergrimmiger, Alboze, Dunkelstreif, Zwillingsbruder von Balmork, Oberkommando über das Heer des Dunklen Herrschers

 Die Götter

entsprangen einst den Gedanken DES EINEN und gestalteten Eisenland mit. Bis sie Eisenland verlassen haben.

Arthemis – Gott der Erde

Lukia – Göttin des Lichts und der Sterne

Korkros – Gott des Todes, Korkros’ Hallen ist das Paradies

Aegiron – Gott des Meeres und der Menschen

Fabri – der Götterschmied

Bael – der Gefallene Gott, Gott des Elements Feuer und der Magie, Vater von Amruil, Schöpfer vieler Seelenarmer wie Marrovals, Orks, Bilwisse, Nachtmahre usw.

Halbgötter

Amruil – Sohn des Feuergottes Bael und der Lichtelbin Marroval, die später zur Vampirfrau wurde, erster Feuerelb, begnadeter Zauberschmied, Züchter der Warge und Erfinder der Wargerei

Silbra – die Halbgöttin auf ihrem Pferd Schattenschimmer, die Silberne Retterin

Magische Tiere

Warge

Kalimba – verwilderter Reitwarg, den Rayka als Welpenwaisen gefunden, gerettet und aufgezogen hat.

Rubin – der Stein der wahren Liebe

Aus Aschengier – 3.Band der Zauberschmiedin

Doch Viator konnte sich nicht von dem Anblick losreißen. Dann setzte der Blutregen ein, und er stand dort und blickte auf die sanften Hügel, die Wälder und die Seen.

Sollte die idyllische Seite von Eisenland auf ewig verloren sein?

Das alles sollte jetzt vergehen? Dem Anblick dieser Schönheiten, die einst die Götter bei der Schöpfung ausgestaltet hatten, wollte er sich noch einmal hingeben. Dann kam der Zorn. Zorn auf die faulen, verantwortungslosen Götter, die sich in den Palast DES EINEN zurückgezogen hatten und nichts mehr taten, um den Wesen zu helfen. Wenn er den Palast fände, hätte er ein Wörtchen mit diesen Mächtigen zu reden. Auch wenn es für alles zu spät wäre, brauchte er die Genugtuung, sie zur Verantwortung zu ziehen. Doch mit einem Mal verrauchte seine Wut. Die Luft war erfüllt von Liebe. Ein rotes Leuchten durchdrang die sphärische Welt.
»Der Rubin!«, flüsterte er.

Der Rubin – der Stein der wahren Liebe

Und dann lachte das Männlein mit der Kutte laut auf, warf den Wanderstab in die Luft, fing ihn auf und tanzte auf dem Hügel mit wilden, ausgelassenen Sprüngen.
»Diese Zauberschmiedinnen, diese Feuerelbinnen. Sie haben es tatsächlich geschafft!«
Der Regen versiegte, die Erde atmete auf und obwohl es Nacht war, begannen die Vögel zu zwitschern. Die Hitze wurde erträglich, da die Sonne innehielt, Lavabrocken zu werfen. Frischer, wohlduftender Wind fegte Staub und Dreck hinfort. Der Weltenwanderer ließ sich japsend auf den Boden fallen und streckte glücklich Arme und Beine aus. So blickte er in den Himmel, um nichts von der Heilung zu verpassen. Bald würden die Risse des Mondes sich zusammenfügen, alles würde zusammenwachsen. Eisenland war gerettet. Kraft und die Liebe der Wesen selbst hatten es vollbracht. Bald würden sie genesen und zusammen den Dunklen Herrscher endgültig besiegen. Und er Kleingläubiger hatte gedacht, alles wäre verloren.